Euthystira brachyptera
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#1

Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 07.08.2011 10:06
von Günter Pucher • 555 Beiträge

Guten Morgen!

Hab heute schon Bekanntschaft mit diesem Individuum gemacht von dem ich glaube, dass es sich dabei um das Männchen der Gemeinen Eichenschrecke handelt.

Ich hoffe, dass ihr der gleichen Meinung seid...

Dank und liebe Grüße

Süd - Günter

Angefügte Bilder:
DSCN1546.JPG
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#2

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 07.08.2011 10:50
von Günther • 2.009 Beiträge

Ja, wir sind auf jeden Fall der gleichen Meinung!

LG,
Günther

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#3

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 07.08.2011 11:04
von Toni • 490 Beiträge

Hallo Günter!

Schöner Fund. Diese Art wird wegen ihrer Lebensweise meist übersehen.
Es wäre von großem Nutzen die genauen Funddaten zu haben.

LG, Toni


zuletzt bearbeitet 07.08.2011 11:04 | nach oben springen

#4

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 07.08.2011 18:40
von Günter Pucher • 555 Beiträge

Hallo Günter, hallo Toni!

Es freut mich, dass wir da konform gehen.

Zu den Funddaten:

Meconema thalassinum

So 07.08.2011 / 07:50
Glanz/Weinstrasse

B 46.66403
L 15.47452
Seehöhe: 316 m

Eiche an der Pössnitz, leichter Wind, 21° C, hohe Luftfeuchtigkeit (es dampfte!).

(Mußte den Eichenzweig solange drehen, bis es für meine Kamera passte - Fotoshooting!!!

@ Günther: Sandlaufkäfer - So 31.07.2011
Kraubath/Mur

B 47.29546
L 14.92134
Seehöhe: über 700 m

... Habitat deckt sich mit Deiner Vermutung... windig und bewölkt.

VG von Süd- Günter

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#5

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 07.08.2011 19:11
von Günther • 2.009 Beiträge

Vielen Dank für die Daten!

Günther

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#6

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 18.08.2011 09:00
von WSW • 936 Beiträge

Zitat von Toni

Schöner Fund. Diese Art wird wegen ihrer Lebensweise meist übersehen.



Hallo,

die beste Möglichkeit, diese Art zu kartieren, scheint mir Ködern zu sein. Da ich in letzter Zeit im Ordensband-Fieber war, hab ich an verschiedenen Stellen geködert. Mein aktueller Köder auf Basis überreifer Marillen scheint sehr gut zu wirken. Was überall meist zu mehreren sofort angekrochen kam, war die gewöhnliche Eichenschrecke.

Vorgestern und gestern beobachtete ich sogar 2 Weibchen, die sich nach dem Genuss des Köders gleich einmal ans Eierlegen machten. In einem Fall in einen kleinen Aststumpf am Stamm, im anderen in die Ritze eines Telegrafenmastes am Bahndamm.

Ableuchten von Stämmen, wie im O-Ö-Atlas angeregt, ist dagegen die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Früher habe ich die Eichenschrecken vornehmlich mit dem Netz von schattigen Haselbüschen geklopft, man ruiniert sich halt rel. schnell das Netz dabei. Außerdem findet man beim Ködern die Eichenschrecken viel verbreiteter, z.B. auch am Rand von Auen.

Ja, Ordensbänder hab ich auch etliche gefunden . Am Zelkinger Teich z.B. immerhin 3 Arten. Und gestern in Grimsing am Bahndamm die Felsflur-Spannereule Zanclognatha zelleralis. Wie Günther sagen würde - "nicht gerade eine Landplage". Aber Werner wird mich da möglicherweise wieder berichtigen. Aber sie bringt´s - wie übrigens auch diese lucida in der RL sogar auf "vulnerable", was ja bei der Nachtfalterliste schon einiges heißen will .

VG Wolfgang

Angefügte Bilder:
meconema.jpg
fraxini.jpg
zelleralis.jpg
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#7

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 18.08.2011 09:26
von hospiton • 2.301 Beiträge

Zitat von WSW
...Aber Werner wird mich da möglicherweise wieder berichtigen.

...so schlecht ist mein Ruf schon!

Zur Beruhigung, das Tier hab' ich noch nie gesehen, aber im Bereich Lepis wohne ich wirklich in einem artenarmen Bezirk! Und die Zeiten der "auswertigen" Leuchtereien sind fast vorbei...

Zur Eichenschrecke: die Art ist ja wirklich häufiger als sie kartiert wird, bei Gartenarbeiten hab' ich sie fast immer irgendwo, gerne verstecken sie sich in den Netzbeutel, in denen ich div. Raupen ausgebunden habe, saßen unlängst täglich 2 - 3 am pyri-Sack... Gibt auch eine Arbeit darüber in der Entomologischen Zeitung vor vielen Jahren, da hat der Autor ziemlich sukzessive die wahre Abundanz erarbeitet, vielleicht finde ich die irgendwann einmal...!

LG

Werner

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#8

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 18.08.2011 17:56
von Günter Pucher • 555 Beiträge

Hallo Alle, hallo Wolfgang!

Also, der Köder auf Marillenbasis und...und was braust Du noch da zusammen? Klingt ja wie ein Geheimrezept a la Paul Bocuse!

(...den kenn ich, ist ja mein erlerntes Handwerk).

Wo leg ich den dann aus bzw. wie?

LG - Süd-Gü

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#9

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 18.08.2011 18:18
von WSW • 936 Beiträge

Hallo,

bin eben heimgekommen und hab sofort einmal Himbeerschnaps angesetzt (diesmal auf Kornbasis) und weiters habe ich den Köder wieder einmal mit Zucker und Rotwein verlängert.

Da ja die Marillen nun Geschichte sind, müssen wir auf Zwetschken etc. warten, möglichst überreif und geruchsintensiv. Das Zeug püriert man und mischt entsprechend Zucker unter. Rotwein, Schwarzbier und möglichst auch Apfelmus sind wichtige Komponenten. Ich habe auch 2mal etwas Germ dazugegeben, damit da noch zusätzliche Gärung stattfindet. Das ganze wird in einer Germteigschüssel aufgehoben, damit das Aroma möglichst lang erhalten bleibt.

Jetzt merkt man halt von den Marillen nicht mehr viel, ob das Zucker-Zeug noch wirkt, wird man heute in Zehentegg sehen .

Mit einem breiten Pinsel streicht man diesen Alko-Sirup nächtens an Baumstämme (nicht zu glatt) an Waldrändern. Wasser sollte in der Nähe sein, dass man sich von dem klebrigen Zeug die Hände waschen kann (gibt´s in Zehentegg leider nicht...)

VG Wolfgang

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#10

RE: Meconema thalassinum

in Bestimmungsfragen 18.08.2011 18:41
von Günter Pucher • 555 Beiträge

Hallo Wolfgang!

I prak mi ob! ( Hochdeutsche Übersetzung: Ich bin durchaus zu einem Lachanfall geneigt!)

Wäre es nicht vernünftiger diese hochwertige "Elexier" sich selbst zu Gemüte zu führen und den Schrecken etwas weniger Hochprozentiges vorzusetzen?
Aber ich werde diese Methode in Angriff nehmen...mal sehen, wer auf der Strecke bleibt!

LG Süd-Gü

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