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#1

Mini-Eichenschrecken-Larven

in Beobachtungen in Österreich 01.06.2012 16:54
von WSW • 1.034 Beiträge

Hallo!

Zufälligerweise konnte ich innerhalb weniger Stunden beide Eichenschrecken in sehr kleiner Form sehen.

Zunächst fand GRO gestern gegen Mitternacht beim "Naturschutzleuchten" am ehemaligen Garnisonsübungsplatz Völtendorf bei St. Pölten zwei Larven von Meconema thalassinum, wenige mm groß. Er hatte gemeint, mit seinem Köder auch jetzt was "reißen" zu können, aber außer den beiden und einer Oligia sp. kam dort nichts.

Heute am frühen Nachmittag entdeckte ich an den Blättern meiner auf der Terrasse im Wind umgefallenen Orchidee Dendrobium farmeri wieder eine winzige Meconema-Larve. Da ich hier seit jahren nur mehr M. meridionale habe, muss es eigentlich diese Art sein.

VG Wolfgang

Angefügte Bilder:
meridionale_larve.jpg
thalassinum_larve.jpg
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#2

RE: Mini-Eichenschrecken-Larven

in Beobachtungen in Österreich 01.06.2012 17:13
von hospiton • 2.720 Beiträge

Hallo Wolfgang!

Zitat von WSW
...beide Eichenschrecken in sehr kleiner Form sehen.



Deine Ausschließungsgedanken von der Terrasse kann ich noch halbwegs (wenngleich auch nicht ganz haltbar) nachvollziehen, aber warum muss das bei St. Pölten thalassinum sein????

LG

Werner


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#3

RE: Mini-Eichenschrecken-Larven

in Beobachtungen in Österreich 01.06.2012 17:59
von WSW • 1.034 Beiträge

Weil ich hier im westlichen NÖ beim Leuchten abseits der Siedlungen in Eichenwäldern, also in ausgesprochenen Naturgebieten, wie es im Bereich des GÜPL jetzt - noch - der Fall ist (in den Eichenwäldern u.a. beide Eichen-Ordensbänder), bisher nur thalassinum gefunden habe...

VG Wolfgang

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#4

RE: Mini-Eichenschrecken-Larven

in Beobachtungen in Österreich 12.07.2012 10:09
von WSW • 1.034 Beiträge

Den alten Beitrag übers Leuchten (bzw. über Heuschrecken, die beim Leuchten kommen) finde ich ohne Suchefunktion nun nicht mehr, passt aber hier sehr gut dazu.

Ich war vorgestern wieder in Völtendorf bei St. Pölten am ehemaligen GÜPL, der nun heißumkämpft ist (Stadt versus Bauern) und hab dort geködert und geleuchtet. Am Köder sind etliche Eichenschrecken angekrabbelt, alles thalassinum. Also 100% gibt es in der Natur nicht, aber die Larven damals waren zu 99+% thalassinum. Ebenso wären derartige Larven in meinem Garten nach aktuellem Wissensstand zu 99% meridionale...

Das war aber nicht das Hauptthema in Völtendorf - mit Catocala promissa, es kamen mehrere (!), hab ich mein Hauptziel dort erreicht. Auch die ersten C. sponsa flogen schon, insgesamt 30 Noctuiden in dem Wald. Diese werden von einem Schippel teils sehr seltener Fledermausarten gefressen. Und da soll jetzt die S34 durch. Und die Bauern übernehmen den Rest der Panzerbrache...

VG Wolfgang

Angefügte Bilder:
promissa2.jpg
sponsa.jpg
thalassinum.jpg
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