Hallo zusammen,
beginnend mit 2007 kannte ich Stellen bei mir in der Nähe, wo sich Sphingonotus caerulans unter die allgegenwärtigen Oedipoda caerulescens mischten. Wenige, aber doch. Leider war das der Zugang zu einem Schotter-Abbaugebiet. Ein paar Jahre ging das gut, aber dann wurde dort intensiver genutzt und der Zugang abgesichert. Damit verschwanden auch die Sandschrecken.
Ich hatte sie schon ganz aus den Augen verloren, jeder Kandidat, den ich fand, war immer Oedipoda
Gestern bei einem Löschteich hüpfte mir aber eine Schrecke vor die Füße, die mir vielversprechend aussah. Und siehe da: tatsächlich Sphingonotus. Mag jetzt keine sonderliche Sensation sein, aber für mich ist es etwas besonderes nach den Jahren nun doch eine Stelle wieder entdeckt zu haben, die vermutlich nicht so schnell zerstört werden wird. 

BTW: in dem Löschteich gab's auch Ringelnattern und Teichmolche (neben den Kaulquappen und Fröschen), sowie Rückenschwimmer, Wasserläufer und unzählige Libellen (daunter auch Anax imperator) plus Schwärme von Bienen und Wespen, die sich Wasser holten.